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Alt 18.10.2013, 19:26
Wolfram, im Istrien Forum
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Interesse: Istrien - Kvarner Bucht - Nord- und Mitteldalmatische Adria
 
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Gračišće

Gračišće (italienisch Gallignana) mit seiner sehr markanten Architektur liegt ca. 8 km östlich von Pazin in Mittelistrien und ist von üppiger Vegetation und zahlreichen Naturschönheiten umgeben. Auf einer Klippe oberhalb eines ehemaligen Sees, dem heutigen Čepić Feld, bietet sich ein atemberaubender Panoramablick über das Umland, auf das Učka-Gebirge, über Plomin in die Kvarner Bucht und bis zu den julischen Alpen, bei sehr guter Sicht sogar bis zu den Dolomiten. Bis vor ca. 15 Jahren schien es so, als ob diese alte Stadt vom Wechsel in die modernen Zeiten vergessen wurde.


Geschichte:

Das Gebiet um Gračišće war schon vor dem Aufblühen des Römischen Reiches bewohnt. Die Gallier haben dieser Stadt vor ca. 2000 Jahren den Namen Gallignana gegeben. Im 6. und 7. Jh. kamen die Slawen nach Istrien und benannten sie um in "Gracisce". Schriftlich erwähnt wird dieser Name zum ersten Mal im Jahre 1199. Einst war die Stadt von Wehrmauern umgeben, jedoch ist davon nur ein Turm aus dem XV. Jh. erhalten geblieben. Schon im XV. Jahrhundert lebten in Gračišće freie Bauern und die Adligen mit Kroatischen Nachnamen.

Viele der Wohnhäuser haben eingravierte Daten aus dem 15. Jahrhundert und die vier örtlichen Kirchen sind alle Kulturdenkmäler. Gračišće war auch jahrhundertelang die beliebteste Sommerresidenz von Pićans Bischöfen, wovon einst der bischöfliche Palast zeugte. Damals entwickelte sich die Kommunenbehörde mit einem Präfekten, den Richtern und dem Ältestenrat auf der Spitze.

Etwa einen Kilometer von der Stadt entfernt, befindet sich der Hügel Perunčevac, der seinen Namen nach dem obersten Gott der alten Slawen, Perun, erhalten hat. Zwischen Gračišće und Pićan liegt ein 570 Hektar großes Naturschutzgebiet mit ungewöhnlichen geologischen Eigenschaften. Die Vielfalt der Bodenstruktur, Mergel und Kalkstein führten zu einem Phänomen des besonderen Reliefs. Die Bachtäler wurden im Mergel geformt, während die stärkeren Kalksteine Hügel und Bergkämme gebildet haben, die das Naturschutzgebiet dominieren.

Die Stadt selbst steht als Ganzes unter gesetzlichem Schutz dank der gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtstruktur und zahlreichen kulturellen und historischen Denkmälern.


Gračišće heute


Gračišće ist heute das Zentrum einer gleichnamigen, ca. 60 km² großen Gemeinde. In diesem Gebiet leben etwa 1500 Einwohner.

Die Schönheit und die Einzigartigkeit mit ihrem kulturellen Erbe sind die größten Werte dieser Stadt, die mit ihren alten Gassen und Gebäuden immer mehr Ruhe suchende Touristen in ihren Bann zieht.
Die erhaltene Landschaft inspirierte die Bewohner, den ländlichen Tourismus und die Tradition der Weinerzeugung mit einer jährlichen Ausstellung und dem traditionellem Festival der mittelistrischen Weine zu erhalten. Bemerkenswert sind das reichhaltige Angebot an gastronomischen Produkten sowie traditionelle Gerichte und Weine aus der Region.


Weitere Festtage bzw. Veranstaltungen:


Der Feiertag des Hl. Vitus „Vidova“
Das Festival der Mudharmonikaspieler „Zasopimo na organić“
Das Manestrafestival – Kochen der Manestra aus Gerste, Spargel, Fenchen und Jota aus Kohl
Die MTB downhill Gračišće - Kroatisches Mountainbike-Downhill-Rennen, Ein verrücktes Radrennen den Berg hinab bis zum Beginn des Pfads des Heiligen Simon.


Sehenswertes:


Kirche der Heiligen Maria aus dem Jahr 1425.
Diese Kirche ist ein wertvolles Beispiel der gotischen Architektur mit den Einflüssen des nördlichen Stils. Im Inneren befinden sie gotische Fresken und ein hölzernes romanisches Kruzifix. Der Innenraum wurde im 15. Jh. bemalt.

Kirche des Heiligen Anton Padovanski – einstige bischöfliche Kapelle, errichtet im Jahre 1381 und renoviert im Jahre 1486 mit einem Barockaltar.

Kirche des Heiligen Pankracij – erbaut im 15. Jh. und vor kurzem restauriert.

Bezirkskirche der Heiligen Vid, Modest und Kresencije – errichtet im 17. Jh. auf dem Gelände einer früheren Kirche. Sie hat drei Kirchenschiffe und sieben Marmoraltäre. Ein Altarraum mit einem kostbaren romanischen Kruzifix ist der Hl. Eufemija geweiht.
Erwähnenswert ist die Statue vom Heiligen Vid mit einer Makette von der Stadt des 15. Jahrhunderts in der Hand. Der 30 Meter hohe Glockenturm stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Palast der Familie Salamon - erbaut im Jahre 1570, er ist ein schönes Beispiel der venezianischen Gotik.

Pfad des Heiligen Simon – dieser 11 Kilometer lange Kreispfad ist einer der ältesten Wanderwege und führt zu den Ruinen der Kirche des Heiligen Simon. Unterwegs kann man die Reste der Wassermühlen sehen und über eine alte Steinbrücke kommt man zu einem malerischen Wasserfall Sopot und kleinem See. Wenn man weiter aufsteigt, kommt man zur Kirche des Heiligen Stjepan. Der Pfad führt bis zur Maria Magdalena Bergspitze, wo die gleichnamige Kirche aus dem 15. Jahrhundert steht. Hier befindet sich auch der Aussichtspunkt mit einem herrlichen Panorama.

Bregi Höhle – das längste speläologische Objekt Istriens ist eine der interessantesten Höhlen, auch für speläologische Expeditionen. Bis jetzt wurde die Gesamtlänge von 2045 Metern dokumentiert.

Kožljak - die einstige Stadt-Festung, eine Burg gebaut im Mittelalter auf einem Hügel. Erwähnt wird Kožljak schon in den Dokumenten aus dem Anfang des 12. Jahrhunderts unter Kroatischem Namen Iosilach oder Gosilach, während der Fehde von Aquileia Patriarchen. Empfehlenswert sind die romanische Bezirkskirche des Heiligen Hadrijans, die barocke Kirche zum Heiligen Kreuz aus dem 18. Jh. und die Kirche des Heiligen Jurij auf dem Friedhof, aus dem Jahr 1590.

Konni und Wolfram


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