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  #1  
Alt 29.07.2016, 15:12
Konni, im Istrien Forum
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Standard Ortsbeschreibung: Zadar

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Zadar

Die Hafenstadt Zadar ist eine mächtige kulturelle und wirtschaftliche Stadt und liegt in Norddalmatien. Sie hat über 75.000 Einwohnern (2011), ist Verwaltungssitz der Gespanschaft Zadar (kroatisch Zadarska županija), Sitz des katholischen Erzbistums Zadar, welchem das Militärordinariat unterstellt ist und ist Sitz einer 2003 gegründeten Universität.

Zum Stadtgebiet zählen auch die 14 Dörfer Babindub, Brgulje, Crno, Ist, Kožino, Mali Iž, Molat, Olib, Petrčane, Premuda, Rava, Silba, Veli Iž und Zapuntel.

Zadar hat eine gute Verkehrsinfrastruktur und ist dadurch mit den anderen größeren Städten der Republik Kroatien direkt verbunden. Ca. 9 km vom Stadtzentrum entfernt befindet sich ein kleiner und moderner Flughafen.

Das Archipel besteht aus 24 größeren und ca. 300 kleinen Inseln und Felsen, 3 Naturparks – Telašćica, Velebit und Vraner See sowie 5 Nationalparks – Paklenica, Plitvice Seen, Kornati Inseln, Krka und Nord-Velebi.

Zadar ist eine Stadt mit Seele und hat einen unwiderstehlichen mediterranen Charme.

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Mit ihrer 3000 jährigen Geschichte und mit ihrem hervorragenden Kulturerbe bietet sie eine Reihe von touristischen Attraktionen. Die Altstadt ist von Mauern und Türmen auf der Halbinsel umgeben, und mit dem neuen, urbanen Teil mit einer Brücke verbunden, die das Symbol der Stadt darstellt.

Die Stadt wurde nach römischen urbanistischen Grundsätzen gebaut, bestehend aus einigen größeren Längsstraßen und einer größeren Anzahl von Querstraßen, welche die Städte in rechteckige Inseln aufteilen. Die Altstadt ist eine Schatzkammer archäologischer und Denkmalfunde aus der Antike, dem Mittelalter und der Renaissance. Davon zeugen zahlreiche sakrale und architektonische Denkmäler, deshalb ist diese Stadt für Liebhaber der historischen Denkmäler, aber auch für Künstler und sogar für ihre Bewohner so anziehend.

In der Stadt mit dem schönsten Sonnenuntergang, im Archipel mit zahlreichen Inseln und Inselchen, welche die Stadt vor starken Winden schützen, kann man die Sinfonie der Meeresorgel und das magische Licht der urbanen Installation „Gruß an die Sonne“ in der Nähe der Cruiseranlegestelle genießen.

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Gruß an die Sonne und Meeresorgel

Traditionelle Veranstaltungen oder moderne Ereignisse, wie es die Nacht des Vollmonds, Zadar aus den Träumen, Millennium Jump, Kalelarga Art und andere finden in den Sommermonaten statt. Genießen kann man hier auch die mediterrane Küche und natürlich den Maraskino, einen traditionellen Kirschlikör. Dieser wird in der Zadarer Getränkefabrik bereits seit Jahrhunderten nach dem originalen, nie enthüllten Rezept aus der einheimischen Kirschsorte Maraska hergestellt.



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Getränkefabrik Maraska und die Universität



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Info:
Da die Geschichte Zadars und auch die Sehenswürdigkeiten so umfangreich sind, folgen über die Ortsbeschreibung noch Teil 2 und 3!

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Konni






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  #2  
Alt 29.07.2016, 15:47
Konni, im Istrien Forum
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Standard Fortsetzung - die Geschichte Zadars

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Fortsetzung: Teil 2 - die Geschichte Zadars



Auf die Frage, seit wann Zadar existiert, gab der byzantinische Kaiser Konstantin Porfirogenet im Jahre 950 die geistreiche Antwort: Das Wort Zadar, griechisch Diadora, bedeutet „schon gewesen“, woraus man schließen kann, dass sie vor Rom errichtet wurde.

Spuren menschlicher Ansiedlungen auf der Zadarer Halbinsel reichen zurück bis zum 10. und 9. Jh. v. Chr. Erstmals erwähnt wurde Zadar im 4. Jh. von den Griechen.

Im 2. Jh. v. Chr. unterwarfen die Römer die Stadt, sie bauten Befestigungsanlagen , ein Kapitol, Thermen und einen Aquädukt und die Stadt hieß unter ihrer Herrschaft Jadera und Diadora. Nach dem Niedergang des Weströmischen Reiches wurde Zadar Hauptstadt des byzantinischen Dalmatien.
Von da an wechselten die Herrscher der Stadt: erst fränkische, zu Beginn des 9. Jahrhunderts byzantinische. Infolge der Plünderungen durch Seeräuber begab sich Zadar um 1000 unter venezianischen Schutz und wurde von dem oströmischen Kaiser Alexios I. förmlich abgetreten.

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Im Jahr 1069 kam Zadar erstmals und unter König Petar Krešimir IV. zu Kroatien – bis ins 11. Jh. hatten nun die kroatischen Herrscher das Sagen. Anfang des 12. Jh. kam Kroatien durch ein Abkommen (Pacta conventa) in Personalunion zu Ungarn.
1202 wurde Zadar von den Venezianern mit Hilfe des französischen Kreuzfahrerheers erobert. Die venezianische und kroatisch-ungarische Herrschaft wechselten nun.

Im Jahr 1409 verkaufte der letzte ungarisch-kroatische König, Ladislav Napuljski ganz Dalmatien (auch Zadar) für 100.000 Dukaten an Venedig. Im 16. Jh. besetzten die Osmanen das Hinterland der Stadt, deshalb wurde die Stadt zu einer starken Festung ausgebaut.

Zadar war bis 1797 die Hauptstadt der venezianischen Doppelprovinz Dalmazia e Albania.

Nach dem Fall Venedigs kam Zadar an Österreich. Diese mussten die Stadt 1805 an das französische Kaiserreich abtreten, die sie zu den illyrischen Provinzen schlug. Zur Zeit der französischen Herrschaft erschien in Zadar die erste Zeitung in kroatischer Sprache, der Kraljski Dalmatin (1806−1810).

Im Dezember 1813 kam Zadar nach einer sechstägigen Beschießung wieder an Österreich und blieb bis 1918 als Hauptstadt des Königreichs Dalmatien in dessen Besitz.

Zadar war bis zur zweiten Hälfte des 19. Jh. ein Zentrum der kroatischen kulturellen und nationalen Wiedergeburtsbewegung in Dalmatien. Es erschienen ab 1838 das Srpsko-dalmatinski Magazin und ab 1844 die Literaturzeitschrift Zora dalmatinska. Zweimal wöchentlich wurde die Zeitung Il Nazionale herausgegeben, davon einmal in der Woche mit der Beilage Prilog k Narodnom listu in kroatischer Sprache. Es wurde der slawische Kulturverein, die Matica dalmatinska gegründet und im Jahr 1863 wurde in der Stadt die Slavjanska čitaonica , ein Lesesaal eröffnet. Dieser Saal war auch der Tagungsort der Narodnjaci im dalmatinischen Landtag (sabor).

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Nach dem Ersten Weltkrieg fiel Zadar durch den Grenzvertrag von Rapallo (1920) an Italien.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden in Zadar durch heftige Luftangriffe der Alliierten schwere Schäden an den historischen Stätten verursacht. Die Stadt wurde nach dem Krieg Teil der Teilrepublik Kroatien innerhalb Jugoslawiens, die Mehrheit der italienisch-sprechenden Bevölkerung verließ daraufhin die Stadt.

Nach der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens (1991) besetzten Serben die Region um Knin und rückten nach der Sprengung der Maslenica-Brücke bis nahe an Zadars Tore vor. Die Belagerung der Stadt dauerte bis zum Januar 1993; 1995 wurde die staatliche Gebietshoheit wiederhergestellt.


Fortsetzung: Teil 3 - die Sehenswürdigkeiten Zadars


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  #3  
Alt 29.07.2016, 16:20
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Standard Fortsetzung: Teil 3 - die Sehenswürdigkeiten Zadars

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Fortsetzung: Teil 3 - die Sehenswürdigkeiten Zadars

SV. DONATUS (ehem. Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit) - monumentale im schlichten Halbrund erbaute Kirche aus dem frühen 9. Jh. Sie ist das bekannteste Gebäude in Kroatien. Mit 27 m Höhe eine der größten Kirchen des frühen Mittelalters. Die zweigeschossige Rundkirche des heiligen Donatus gilt als das besterhaltene kroatische Baudenkmal aus altchristlicher Zeit. Der Kirchenbau entstand als Hauskapelle des Bischofs Donatus und wurde auf den Fundamenten des römischen Forums (Juno Tempel) erbaut. Sie ist ein Symbol der Stadt Zadar.


KATHEDRALE DER HL. ANASTASIA (Sv. Stošija) - die größte Kathedrale in Dalmatien aus dem 13. Jh. Das Innere schmücken schöne Marmoraltäre und Gemälde. Ihre ältesten Teile sind eine altchristliche Basilika, Zur Zeit der Kreuzzüge und der Besetzung der Stadt 1202 wurde die Kathedrale beschädigt doch später wieder erneuert und verlängert. Säulen und Arkaden schmücken die dreischiffige Basilika, zwei Rosetten und prächtige Portale die Stirnseite.


ST.SIMEON - zuerst war sie eine altchristliche dreischiffige Basilika, danach ein gotisches Gebäude und später ein interessantes Denkmal des provinziellen Barocks. In ihr befindet sich der kunstvolle Reliquienschrein des heiligen Simeon


KIRCHE UND NONNENKLOSTER DER HL. MARIA (Sv. Marien) - im lombardischen Stil gebaut, man nimmt an, die Zadarer Adelige Cika habe 1066 das Kloster der Hl. Maria gegründet.


ST. GRISOGONUS – eine dreischiffige Basilika mit drei reich geschmückten Halbkreis-Apsiden romanischen Stils. Ihren Namen bekam sie nach St. Grisogonus (Krševan), dem Märtyrer und Schutzpatron der Stadt Zadar. Die Basilika wurde im 12. Jh. anstelle einer Kirche aus dem 6. Jh. erbaut.


ST. ELIAS - sie wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil des Spätbarocks auf dem Platz der mittelalterlichen Kirche mit gleichem Namen errichtet, die zu dieser Zeit für die Griechen orthodoxen Glaubens, hauptsächlich Soldaten und Seefahrer, diente. In ihr wird die wertvolle Ikonensammlung aus dem 16. bis 18. Jh. aufbewahrt. Die orthodoxe Kirche befindet sich im römischen Kapitol.


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KIRCHE DER HL. MUTTER DER GENESUNG – hier wird das Bild der Madonna von Kastell (Kaštel), die Blaž Jurjev aus Trogir im 15.Jh. gemalt hat, aufbewahrt (jedoch ist es heute als ständiges Ausstellungsstück der Kirchenkunst zu sehen). Diese Kirche ist bei vielen Generationen der Einwohner von Zadar beliebt und geschätzt.


KIRCHE UND KLOSTER DES HL. FRANZISKUS - sie ist die älteste dalmatinische Kirche in gotischem Stil (1283). Sie stellt den Typ der sgn. Ordenskirche vor, wofür ein einschiffiger Raum mit etwas erhöhtem Sanktuarium charakteristisch ist. Im 18 Jh. wurde die Kirche verändert. Hinter dem Hauptaltar der Kirche aus dem Jahr 1672 befindet sich das ehemalige Sanktuarium mit reich geschmückten Chorstühlen mit Schnitzereien des Blumengotikstils aus dem Jahr 1394, das Werk von Gaicomo da Borga Sansepolcro. Die Sakristei, die sich vom Chor fortsetzt, ist für die kroatische Geschichte sehr wichtig, denn darin wurde der Zadarer Frieden zwischen der Venezianischen Republik und dem ungarisch-kroatischen König Ludwig von d´Anjou geschlossen, in dem die Venezianer auf ihren Anspruch auf Dalmatien verzichteten. In der eingerichteten Schatzkammer neben der Sakristei befindet sich die Kunstsammlung der Kirche mit einer großen Anzahl von Exponaten, wovon das wertvollste das gemalte Kreuz aus dem 12 Jh. ist. Südlich der Kirche ist ein Renaissance-Kloster aus 1556 mit einer reichen Bibliothek.


DIE STADTMAUERN, FESTUNGEN UND TORE der Altstadt Zadar


GEBÄUDE DER UNIVERSITÄT ZADAR - das ehemalige Lyzeum des Heiligen Dimitrios mit Kapelle aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts ist dominantes Bild des Zadarer Panoramas vom Meer aus. Das prachtvolle Gebäude an der neuen Stadtpromenade wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts im neoklassizistischen Stil für das Lyzeum des Heiligen Dimitrios gebaut. Dort wurde auch vor kurzem die Kapelle des Hl. Dimitrios restauriert.


DIE „FÜNF BRUNNEN“ UND DER ANGRENZENDE „TURM DES STADTKOMMANDANTEN“
- der Platz entstand 1574 über einer Zisterne. Die Brunnen versorgten bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Stadt mit Wasser.


DIE „MEERESORGEL“ UND DER „GRUSS AN DIE SONNE“ - ein einzigartiges Wunderwerk der Architektur ist die Meeresorgel, die zu einer modernen Ikone der Stadt geworden ist. Sie wurde unterhalb der Uferpromenade im Meer angelegt. Die Meereswellen erzeugen einen unwahrscheinlichen Klang, die sogenannte „Meeresmusik“, die durch unter der Wasseroberfläche eingebauten Rohren erzeugt wird.

Ebenfalls an der Uferpromenade gleich neben der Meeresorgel, befindet sich das Werk „Gruß an die Sonne“, die vom gleichen Architekten Nikola Bašić gebaut wurde. Der Gruß an die Sonne besteht aus dreihundert mehrschichtigen Glasplatten, die auf der gleichen Ebene mit der steingepflasterten Uferpromenade kreisförmig angeordnet sind. Der Kreis hat einen Durchmesser von 22 Meter. Der Gruß an die Sonne wurde in Form eines Amphitheaters konzipiert. Um das Amphitheater werden auf den Steinwürfeln alle Planeten des Sonnensystems mit ihren Umlaufbahnen stilvoll dargestellt.

Nach den Worten von Alfred Hitchcock bietet sich genau an dieser Stelle der Küstenpromenade der schönste Sonnenuntergang der Welt.


DER MARKTPLATZ (TRŽNICA) - in den meisten dalmatinischen Städten ist der Marktplatz ein wahrer Genuss für alle Sinne. Zadar macht da keine Ausnahme. Der Markt von Zadar ist einer der lebendigsten und buntesten in der Umgebung.

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Er existiert noch aus dem Mittelalter, aber der große offene Teil datiert aus der Zeit des II. Weltkrieges, als viele Gebäude in diesem Teil der Stadt dem Erdboden gleich gemacht wurden. Einige werden noch immer rekonstruiert. Auf den Bänken im Freien kann man die feinsten Delikatessen des mediterranen Klimas finden: alle Sorten von frischem Obst und Gemüse stammen vom Anbau aus der Umgebung. Ältere Frauen verkaufen auch selbstgemachtes Olivenöl, Schnaps und Käse, die besser schmecken als aus dem Geschäft. Es gibt viele Metzgereien und einen Fischmarkt mit großer Auswahl in unmittelbarer Nähe.



Es gibt noch so vieles mehr an Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerte Bauwerke in Zadar, sie alle hier aufzuführen sprengt den Rahmen. Man muss nach Zadar reisen und mit einem Stadtplan bewaffnet alles selbst ansehen – es lohnt sich!



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  #4  
Alt 30.07.2016, 00:23
Sarajevo offline
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Hallo Konni,
in meinem Namen, ich glaube aber auch im Namen aller User unseres Forums die das ganze zwar lesen, aber etwas " schreibfaul" sind herzlichen Dank für deine wirklich tolle Ortsbeschreibung Zadars. Besser kann man das nicht machen. Danke das du dir die Zeit genommen hast das zu schreiben, ein Profi könnte es nicht besser machen. Gruß auch an den " Kapitän " Wolfram. Nochmals vielen Dank euch beiden für die Beiträge hier im Forum.
Es grüßt euch euer
Sarajevo
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  #5  
Alt 30.07.2016, 11:08
Konni, im Istrien Forum
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Interessen: Istrien - Dalmatien - Geschichte und Mythen
 
Kroatien Fan seit: 01.12.2009
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Standard

Hallo Sarajevo,,

viele herzlichen Dank für dieses super Kompliment


Ich schreibe ja sehr gerne, nur fehlt es manchmal an Zeit (auch wenn ich im Vorruhestand bin!). So eine große Ortsbeschreibung braucht sogar sehr viel Zeit, bis sie geschrieben ist bzw. man muss auch viel recherchieren, um alles zusammen zu haben.


Viele liebe Grüße - auch vom "Kapetano" Wolfram

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Stichworte
3000 jährige geschichte, altstadt, archäologische funde, baudenkmäler, denkmalfunde antike, denkmalfunde mittelalter, denkmalfunde renaissance, flughafen, gruß an die sonne, hafenstadt, katholisches erzbistum, kulturelle stadt, maraska-likör, meeresorgel, schönster sonnenuntergang, universität, wirtschaftlicher standort, zadar

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