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Archiv (Druckversion) verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ortsbeschreibung: Stari Grad / Insel Hvar


Konni
30.11.2015, 15:52
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................. Stadtansicht mit Kirchturm St. Stephan ........ Pfarrkirche St. Stephan ..............................Rathaus ............................Stadtansicht im Abendrot


Stari Grad (Insel Hvar)


Im Westteil der Insel Hvar liegt die älteste Stadt Kroatiens und die zweitgrößte Ortschaft der Insel – Stari Grad (kroatisch für Alte Stadt, in der Antike griechisch Pharos). Nach einer Volkszählung im Jahre 2011 zählte der Ort ca. 2000 Einwohner.

Der Hafen gehört zu den wichtigsten auf der Insel. Über eine Autofähre nach Split, Pescara und Ancona ist Stari Grad mit dem Festland verbunden, ebenso fährt eine Küstenfähre zu den Städten Rijeka und Dubrovnik.


Geschichte und Wissenswertes:

Im Jahre 384 v. Chr. wurde die ursprüngliche Siedlung Pharos von griechischen Kolonisten gegründet,
nachdem die den Widerstand der altansässigen Illyrier gebrochen hatten. Von den vergangenen Zeiten zeugen Mosaike unter dem Straßenpflaster.

Das altertümliche Pharos wurde an einer tiefen Meeresbucht erbaut, die sich mit dem fruchtbaren Inselfeld verbindet. Es wurde in der Antike mit Weingärten und Olivenhainen bepflanzt. Diese Ebene liegt östlich der Stadt und ist seit 2008 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Ab dem 13. Jh. wurde der Ort unter dem Namen Civitas Vetus erwähnt.
Aufgrund ihrer Mittellage war die Stadt jahrzehntelang ein Schutzort für die Seeleute.

Die im 16. und 19. Jh. entstandene historische Altstadt hat seinen traditionellen architektonischen Stil bewahrt. Eine Villa aus dem 16. Jh., errichtet vom Schriftsteller Petar Hektorović ist heute noch gut erhalten.

An der südlichen Seite der Bucht, stehen an der Küste entlang eine Reihe von Häusern aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie.


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.......................... Stadtmarina von Stari Grad .............................Bewaldete Wanderwege entlang der Küste ...............................Stadtmarina im Abendrot


Sehenswertes:

Außer der historischen Altstadt, gibt es ein Stadtmuseum, das direkt am Hafen liegt sowie die Villa des Schriftstellers Peter Hektorovic..

Die Römisch-katholische Pfarrkirche St. Stephan (Crkva sv. Stjepana ist dem Papst und heiligen Stephan I. geweiht. Die Kirche ist eine große, dreischiffige Basilika im Stil des dalmatinischen Barocks, mit einer rechteckigen Apsis. Sie wurde aus Steinen von der benachbarten Insel Korčula errichtet, die im Laufe der Zeit durch Redoxreaktion eine rot-braune Färbung angenommen haben.

Die Kirche steht an der Stelle einer früheren, im 9./10. Jahrhundert erbauten und ebenfalls dem Heiligen Stephan geweihten Kirche, die bis 1278, als der Sitz des Bischofs von Hvar von Stari Grad nach Hvar verlegt wurde, als Kathedrale des Bistums Hvar diente.

Diese Kirche wurde, wie die gesamte Stadt, im Jahre 1571, im Vorfeld der Seeschlacht von Lepanto von dem Korsaren und osmanischen Admiral Uludsch Ali bei seinem Überfall auf die Insel Hvar weitgehend zerstört. Erst als sich die Stadt nach Jahren von dieser Heimsuchung erholt hatte, wurden die Ruinen der Kirche und der benachbarten Bischofsresidenz abgetragen und ab 1605 eine neue Kirche an deren Stelle erbaut. Der freistehende Glockenturm wurde erst im Jahre 1753 fertiggestellt.
Sie steht an der Ostseite eines kleinen Platzes, des Trg sv. Stjepana (St.-Stephans-Platz), in der historischen Altstadt von Stari Grad.

Im Ort stehen noch weitere römisch-katholische Kirchen, darunter die Johannes-Kirche und die Peterskirche beim Dominikanerkloster.

Zu beiden Seiten ist die Bucht von dichtem Laubwald gesäumt die zu Spaziergängen und Fahrradtouren einladen.

Das Camp "Jurjevac" in Stari Grad ist Teil des Touristenkomplexes "Helios" und bietet seinen Gästen entweder die Unterbringung in Hotelzimmern oder in mehr als 40 Bungalows, während das Camp selbst 400 Gäste aufnehmen kann. Es liegt inmitten eines waldigen Gebietes am zum Teil aus Beton, zum Teil aus Kies bestehenden Strand.


Am 25.08.2010 kam es im Hafen von Starigrad zu einem Meteotsunami oder auch Rissaga genannt, bei dem der Wasserpegel abrupt um 2,5 Meter anstieg und erhebliche Schäden anrichtete.


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Impressionen der Altstadt von Stari Grad




Quelle: diverse Internet- und Buchrecherchen