PDA

Sandstrände in Istrien unsere Erfahrungen und warum das Wasser in Istrien so klar ist
Haie in der Adria Infos warum man sich keine Sorgen machen muss
Skorpione in Istrien mit etwas Glück kann man einen beobachten
Touristen ABC für Kroatien Neulinge ein Überblick für den ersten Urlaub
Veranstaltungen in Istrien Istrien bietet viel mehr als Badeurlaub
Ortsregister mit Infos zu allen bekannten Touristenorten, z.B.: Porec, Vrsar, Rovinj, Pula, Medulin, uvm.

Du hast Fragen oder suchst Infos über Istrien? Unsere Mitglieder helfen gerne, einfach kostenlos -> anmelden <-

Archiv (Druckversion) verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Serbische Regierung versetzt das Militär in Kampfbereitschaft


Lutz
28.09.2021, 05:43
<aside id="gutter-left"></aside>Wegen Autokennzeichen: Serben-Präsident droht Kosovo mit Krieg - und setzt NATO 24-Stunden-Ultimatum<article id="main" class="article">
<section class="content first " data-type="header">Machtspielchen des serbischen Präsidenten auf dem Kosovo
</section><section class="content first " data-type="text">Droht auf dem Balkan ein neuer Krieg oder handelt es sich "nur" um nationalistische Spielchen des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic? Der droht nämlich dem von der NATO geschützten Kosovo mit Krieg – und setzt dem Militärpakt ein 24-Stunden-Ultimatum. Der Grund: Auto-Kennzeichen.

</section><section class="content first " data-type="ad"></section><section class="content " data-type="header">Serbische Regierung versetzt das Militär in Kampfbereitschaft
</section><section class="content " data-type="text">Banale Dinge können auf dem Balkan schnell zu einem blutigen Konflikt führen. Nicht grundlos nannte schon Reichskanzler Otto von Bismarck (1815-1898) die Region vor mehr als 120 Jahren ein "Pulverfass". Das scheint nicht nicht großartig geändert zu haben: Der serbische Präsident Vucic – er die Unterstützung Russlands genießt – droht aktuell seinem südlichen Nachbarn Kosovo mit Krieg, weil dort keine Kennzeichen aus Serbien mehr verwendet werden dürfen. Das hatte die kosovarische Regierung zuvor beschlossen.
</section><section class="content " data-type="text">Außerdem sollen Besucher aus Serbien ihre Kfz-Kennzeichen gegen provisorische kosovarische Nummernschilder tauschen, um in den Kosovo zu gelangen.
</section><section class="content " data-type="header">Hintergrund: Das heute fast ausschließlich von Albanern bewohnte Kosovo gehörte bis 1999 zu Serbien. 2008 erklärte die dortige Regierung seine Unabhängigkeit und führte auch neue Kfz-Kennzeichen ein. Serbien erkennt weder die von den Kosovaren ausgerufene Unabhängigkeit an, noch die Kennzeichen.

Kosovo-Serben blockieren zwei Hauptstraßen
</section><section class="content " data-type="text">Vor rund einer Woche schickte die kosovarische Regierung die Sonderpolizeieinheit Rosu zu zwei Grenzübergängen zwischen Serbien und Kosovo, um die Kennzeichen-Verordnung durchzusetzen. Das erregte vor allem den Unmut vieler tausend Kosovo-Serben in der serbischen Enklave um die Stadt Kosovska Mitrovica im Nordkosovo, die häufig immer noch Fahrzeuge mit serbischen Kennzeichen benutzen. Seitdem blockieren Demonstranten die beiden Hauptstraßen, die nach Mitrovica führen.

</section><section class="content " data-type="ad"></section><section class="content " data-type="header">NATO und EU fordern beide Seiten zur Zurückhaltung auf
</section><section class="content " data-type="text">Der serbische Präsident versetzte wiederum die nahe der Grenze stationierten serbischen Militäreinheiten in Kampfbereitschaft. Serbische Militärflugzeuge überflogen mehrfach das Gebiet nahe der Kosovo-Grenze. Im Fernsehen schlug er am Sonntagabend nationalistische Töne an: Er werde "für das serbische Volk kämpfen" und "Pogrome gegen Serben" beenden.
</section><section class="content " data-type="text">Dann wandte er sich persönlich an Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und stellte ihm ein Ultimatum, das "Pogrom" gegen seine Landsleute im Kosovo zu beenden. Man werden 24 Stunden auf eine Reaktion warten, so Vucic. Er sei aber zuversichtlich, dass die Nato Verständnis für die Lage der Serben im Kosovo aufbringen werde.

</section><section class="content " data-type="text">Derzeit leisten etwa 3.400 Soldaten, davon rund 80 aus Deutschland, in dem Land ihren Dienst.

</section><section class="content " data-type="header">Nato und EU fordern beide Seiten zur Zurückhaltung auf
</section><section class="content " data-type="text">Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell forderten sowohl Serbien als auch das Kosovo zu Zurückhaltung auf. Beide Seiten müssten ihre Probleme auf dem Verhandlungsweg lösen, hieß es in ihren Erklärungen, die am Sonntag in Brüssel veröffentlicht wurden. (dpa, mor)
</section>
</article>

Konni
01.10.2021, 12:47
Heute steht in der RNZ:

Gefahr auf dem Balkan gebannt

Die Gefahr einer militärischen Eskalation auf dem Balkan scheint vorerst gebannt: Serbien und das Kosovo haben ihren Grenzstreit um die gegenseitige Anerkennung von Nummernschildern vorerst beigelegt. "Wir haben einen Deal!", schrieb der Westbalkan-Beauftragte der EU, Miroslav Lajcak, auf Twitter. Nach zwei Tagen intensiver Verhandlungen sei ein Abkommen zum Abbau der Spannungen erreicht worden.

Das Kosovo sagte nach der von Lajcak verbreiteten Erklärung zu, ab Samstagmorgen Sondereinheiten der Polizei von der Grenze abzuziehen und Straßensperren aufzuheben.

Die Nato-geführte KFOR-Schutztruppe soll für eine "sichere Umgebung und Bewegungsfreiheit" sorgen. Eine Arbeitsgruppe mit Beteiligung der EU, Serbiens und des Kosovo soll binnen sechs Monaten eine dauerhafte Lösung erarbeiten.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte das Abkommen und sprach auf Twitter von "einer sehr positiven Entwicklung".


Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung - 01.10.21

Jugocaptan
06.10.2021, 14:02
Wie schrieb schon Karl Kraus?

Serbien muss sterbien!